2011-03-14

MENSCHLICHER SUPERGAU

Obwohl es nicht wirklich in dieses Blog passt, möchte ich wegen der Ereignisse der letzten Tage, diesen Eintrag zu schreiben.
Wie viele andere auch, habe ich mit Schrecken das Erdbeben und den Tsunami in Japan in den Medien verfolgt.
Auch heute morgen war das Titelthema Japan.
Allerdings war dort nicht von den vielen Opfern die Rede.
Es dreht sich vielmehr alles nur noch um die möglichen Kernschmelzen in den Atomkraftwerken Fukushima und die Folgen für die Deutschen.
Ich kann diese Berichterstattung nicht mehr sehen! Sind wir Deutschen wirklich so egoistisch, das wir das Leid und die Tragik dieser Atomunfälle einzig und allein für unsere politischen Ziele benutzen?

Wo bleibt das Mitgefühl für die Menschen in Japan? Soviele haben alles verloren. Ihr Zuhause, sogar ihre ganze Stadt, ganz zu schweigen von den vielen die ihre Angehörigen vermissen.
Bitte versetzt euch einmal in ihre Lage! Japan ist jetzt auf die Hilfe aller angewiesen. Nicht auf die Spekulationen und das Geunke über Atompolitik.

Deshalb habe ich mich dafür entschieden, etwas an das Deutsche Rote Kreuz zu spenden, um den Menschen etwas mehr, als nur mein Mitgefühl zu geben.
Jetzt werden einige Sagen: Japan hat doch selbst genug Geld, warum sollte ich dorthin spenden. Doch denkt bitte daran, dass dies eine absolute Ausnahme-Katastrophe ist, unter der die Infrastruktur und die Wirtschaft Japans noch lange leiden wird.

Also bitte nicht nur reden, sondern handeln!
Hier findest Du die Spendenseite  Deutsches Roten Kreuz: http://www.drk.de/news/meldung/5565-japan-rotes-kreuz-im-dauereinsatz-fa14r-die-opfer.html
Auch auf der Seite "Aktion Deuschland hilft " kannst Du spenden: http://www.aktion-deutschland-hilft.de/
Auf diesen Seiten kannst Du auch Onlinespenden.

p-JPN0071

Viele Wassertropfen machen ein Meer. Auch kleine Beträge helfen.

2011-03-06

Kimono-Nähprojekt, Teil 09: Das Ärmelfutter

Mein Tsukesage soll ja ein Awase-Kimono werden. Das heißt, er wird gefüttert. Dafür habe ich mir orginal Kimono-Futterseide bestellt. Ein Kimono-Futter besteht aus zwei Stoffen: Der Obere Teil (Doura) ist heutzutage aus weißer Seide. Der untere Teil, genannt Hakkake ist meistens farbig abgesetzt, da er beim Laufen zu sehen ist.

An der Ärmelöffnung wird der farbige Stoff oft noch einmal für den Besatz verwendet. Der Hakkake-Stoff wir meistens in einer kontrastierenden Farbe zum Kimono gewählt. Für meinen Kimono habe ich ein dunkleres Rosenholz-Violett ausgesucht.
Die Futterstoffe haben in etwa die gleiche Breite wie der Kimonostoff und werden in der Länge passend hergestellt.

Für die Kimono-Ärmel habe ich die gleiche Länge an Futterstoff zugeschnitten, nämlich 120 cm. Das Futter wird wie der Ärmel am Schulterbruch doppelt gelegt, so dass eine Länge von 57 cm plus 3 cm Saum entsteht.
Da die Ärmelöffnung 22 cm breit ist, brauche ich 25 cm mit Saum, doppelt gelegt. Deshalb habe ich vom Hakkake-Stoff dafür 50 cm abgeschnitten.
Die Breite der Blenden ergibt sich folgendermaßen: Der Stoff wird in der Breite halbiert und eine der entstandenen Hälften nochmals halbiert. So ensteht eine Breite von circa 9,5 cm für die Ärmelbestätze.
Die zweite Hälfte wird später noch für den Kragen gebraucht.
Zuerst wird der Besatzstoff auf das Futter genäht. Der Stoff wird auf die Mitte des Schulterbruchs aufgelegt. Auf den unteren Bildern seht ihr, das der Stoff auf links angenäht  und anschliessend umgebügelt wird.


Nun werden auf dem Futter bzw. Besatzstoff 1,5 cm für die Saumnaht zwischen Ärmel und Futter angezeichent. Mein weißer Futterstoff ist 1 cm breiter als der Kimonostoff. Deshalb steht er auf dem oberen rechten Bild 1 cm über.
Der Futterstoff wird Saum an Saum vom Schulterbruch aus auf den Ärmelstoff gelegt. Hier muss ich immer zweimal hinschauen, damit ich das Ganze auch richtig herum annähe und der lila Stoff später auch wirklich innen ist. Auf dem rechten unteren Bild habe ich die Stoffe bereits zusammengenäht und an der Saumkante umgebügelt.
Der Besatzstoff sollte dabei ein ganz kleines bisschen über die Ärmelkante hinausgehen, damit der Stoff beim Tragen hervor blitzen kann.


Jetzt kann der Futterstoff in die Ärmelform genäht werden. Dabei werden die gleichen Saummaße wie beim Ärmel verwendet. Auch die Schablone mit der Rundung kommt wieder zum Einsatz.





Der Futterstoff wird auf der Außenseite und unten zusammen genäht. Die Innenseite wird wieder offen gelassen. Hier müssen jetzt Futter und Ärmelstoff zusammen genäht werden. Dafür habe ich 2cm Saum an beide Stoffe angezeichnet. Die 22 cm vom Schulterbruch ausgehend müssen offen bleiben. Dort wird der Ärmel an die Schulter genäht. Der Rest wird zusammen gesteckt und vernäht.
Jetzt wird's wieder schwierig: Die beiden Stoffe müssen nun so gewendet werden, dass die Naht innen liegt. Diese Stelle stecke ich grundsätzlich erst mal falsch zusammen. Am besten erst  mal stecken, dann den Stoff nochmal nach außen wenden und schauen, ob es passt.



Wenn das geschafft ist, werden beide Stoffe innen an der Ecke etwas zusammen geheftet, damit das Futter innen schön glatt liegt.
Nun wird der Ärmel auf rechts gewendet und die Saumkanten glattgebügelt.
So sieht der fertige Ärmel aus.




















Nun das Ganze nochmal bei Ärmel Nummer zwei wiederholen i. ^^

2011-03-04

Kimono-Nähprojekt, Teil 08: Die Ärmel

Widmen wir uns den Ärmeln.
Zuerst muss die Länge festgelegt und geschaut werden, welcher Ärmel auf welche Seite des Kimonos kommt.


Beim Tsukesage-Kimono gibt es eine klare Musterverteilung. Meistens ist der linke Ärmel vorn gemustert und der rechte Ärmel hinten. Bei meinem habe ich das Muster des rechten Ärmels mit nach vorn genommen, weil auf der rechten Schulter hinten  nochmal das gleiche Muster sitzt.
Kommen wir nun zur Länge der Ärmel. Die Ärmel können, je nach dem, um was es sich für einen Kimono handelt, verschieden lang sein. Generell tragen verheiratete Frauen Kimonos mit kürzeren Ärmeln, während unverheiratete Frauen Kimonos mit sehr langen Ärmeln, Furisode genannt, tragen können.

Je älter die Trägerin, desto kürzer sind die Ärmel. Es gibt allerdings heutzutage einige Standartmaße. Viele Kimonos haben eine Ärmellänge von 49 cm. Bei Vintage-Kimonos sind oft längere Ärmel zu finden, da sich die Länge auch mit der Mode geändert hat.
Bei meinen Kimono habe ich mich entschieden, die Ärmel 57cm lang zu machen, da genügend Stoff vorhanden ist und ich längere Ärmel schöner finde. Ich habe  zwei Orginal-Kimonos mit diesem Maß und finde diese zu meiner Körpergröße passend.
Die Säume habe ich mit 1,5 cm außen und 2 cm an der Körperseite, wo der Ärmel mit der Schulter verbunden wird, angezeichnet.


Für die Öffnung am Ende des Ärmels werden oben ab dem Bruch 22 cm der Naht offen gelassen.
Hier wird später das Futter vernäht. An der Schulterseite müssen ebenfalls 22 cm angezeichnet werden.  An der Schulterseite wird der Stoff aber nicht zusammen genäht! Der Ärmel bleibt hier offen und der Stoff wird nur mit dem Futter versäumt.
Die unteren Ecken der Ärmel werden abgerundet. Wie rund diese sind, hängt wieder von der Formalität des Kimonos und dem Alter der Trägerin ab. Je älter die Frau ist, desto sind eckiger die Ärmel.

Ich habe mir dafür eine Schablone gemacht, mit der ich die Rundung auf den Stoff übertrage.
Es gibt eine Methode, den überschüssigen Stoff in der Ecke in die Form des Ärmels zu bringen. Wir erinnern uns - es wird nichts abgeschnitten. Dafür werden einige Vorstiche an der Rundung entlang hin und zurück genäht. Die beiden Fadenenden werden lang gelassen. An diesen Fäden wird der Stoff gerafft und so in die Rundung gebracht. Anschliessend wird die Ecke noch etwas in Form gebügelt.


Wenn diese Arbeitsschritte getan sind, wird der Ärmel gefüttert.

2011-02-25

Kimono-Nähprojekt, Teil 07: Die Frontklappen (Okumi)

Heute soll es um die beiden Stoffstücke vorn am Kragen, die für die Überlappung des Kimonos benötigt werden, gehen.
Dafür wurde die vorgesehene Stoffbahn in der Breite halbiert, so daß zwei 18,5 cm breite Stoffbahnen entstanden. In diesem Beitrag habe ich bereits Genaueres über den Zuschnitt geschrieben.
Im vorhergehenden Eintrag wurde der Kragen vorbereitet. Dabei habe ich die Kragenbreite mit zwei Einschnitten von 7,5 cm, jeweils von der Rückennaht ausgehend, festgelegt.

Diese 7,5 cm Breite wird nun auf die vorderen Stoffbahnen übernommen und bildet die Nahtkante für die Frontklappen. Die Frontklappe wird somit am Maß des Halsauschnitt angelegt. Siehe linkes Foto.
Von der Schulternaht ausgehend werden zwischen 20 -25 cm abgemessen. Ich habe bei mir 22 cm festgelegt. Die Frontklappe wird erst ab dieser Stelle angenäht. Dieses Maß bestimmt die Passform des Kragens über dem Busen.
Je mehr Oberweite Frau hat, desto kleiner sollte dieser Abstand sein.
An diesen 22 cm läuft der Kragen gerade im rechten Winkel zur Schulter und wird erst danach schräg an die Frontklappe (Okomi) angelegt. Wenn ich den Kragen fertig nähe, werde ich noch einmal darauf zurück kommen.

Auf dem linken Foto ist die Frontklappe bereits angenäht und ich habe beide Maße noch einmal angezeichnet. Die gestrichelte Linie zeigt, daß der Kragen später schräg zulaufend auf die Frontklappe aufgenäht wird.



 Auf der linken Seite meines Kimonos befindet sich ja das Motiv, welches auch beim Nähen passgenau angesetzt werden muss.
Deshalb habe ich mir die 7,5 cm mit Stecknadeln markiert und geschaut, wieviel Saum mir an der Frontklappe noch zur Verfügung steht, wenn der Stoff passgenau aufliegt. Die Methode dafür habe ich bereits in diesem Eintrag beschrieben.
So haben sich hier 1,5 cm Saum ergeben, welche ich mit Bleistift auf den Stoff für die Frontklappe übertragen habe. Um eine gerade Linie für die eigentliche Naht zu bekommen, musste ich die 1,5 cm Saum von den 7,5 cm Halseinschnitt-Breite abziehen. Die resultierenden 6 cm seht ihr oben auf dem rechten Bild auf die Länge der Stoffbahn angezeichnet. Auf dieser Linie wird dann die Frontklappen-Stoffbahn aufgelegt und fest gesteckt.



Ich habe zuerst die gemusterte Frontklappe angenäht, da ja hier das Muster passen muss. Anschließend muss die rechte ungemusterte Frontklappe mit den gleichen Maßen genäht werden.

P.S.
Liebe Leser,
Wie ihr vieleicht schon gemerkt habt, ist es gar nicht so einfach, die einzelnen Arbeitsschritte verständlich zu beschreiben. Ich selber weiß ja wie es funktioniert und kann deshalb nicht genau einschätzen, ob das, was ich hier so von mir gebe, auch für euch halbwegs klar wird.
Ich würde mich also ganz sehr über eurer Feedback, sowie über Kritik oder Fragen freuen.

2011-02-15

Kimono-Nähprojekt, Teil 06: Halsausschnitt und Kragen

Heute werde ich über den Halsausschnitt und das Annähen des Kragens berichten. Im Gegensatz zu westlichen Schnittmustern wird hierbei nichts weggeschnitten.
In Teil 4 des Kimono-Nähprojekts hatte ich beim Anzeichnen der Rückennaht bereits die Linie für den Halsausschnitt markiert. Diese befindet sich 1,5 cm hinter den Schulterbrüchen. Je tiefer der Einschnitt für den Hals in Richtung Rücken gesetzt wird, desto tiefer sitzt der Kragen im Nacken (zum Beispiel bei einem Kimono für Geishas).
Der Halsauschnitt wird auf beiden Seiten mit  7,5 cm abgemessen. Somit ist die gesamte Schnittlinie 15 cm breit. Nach dem Anzeichnen wird der Stoff auf diese Breiten eingeschnitten (Foto unten).


Die Schnittkanten werden mit dem Knopflochstich gesäumt, damit der Stoff nicht ausfranst. Besonders an den Schnittenden sollte mehrere Male genäht werden, damit der Stoff nicht weiter einreißt.


Der Stoff für den Kragen hat sich ja aus der Teilung der Stoffbahn ergeben. Er ist bei mir 18 cm breit und 185 cm lang.
Ich habe diese Stoffbahn auf die Hälfte gefaltet und die Mitte mit einer Nadel festgesteckt.
Den Saum auf der einen Seite habe ich auf die ganze Länge mit 2 cm angezeichnet. Der Kragen (auch genannt Eri) soll beim Tragen noch einmal gefaltet werden. Später wird er mit dem Futterstoff auf 11 cm fertige Kragenbreite vernäht.
Die  Mitte der Kragen-Stoffbahn wird am Saum auf die Rückennaht aufgelegt. Der Stoff wird dabei so gelegt, das die ja eigentlich winklige Kante ganz gerade und parallel zum Kragenstoff liegt. Dabei wird die Tiefe des Einschnitts (7,5 cm) als Breite auf die Seite des Stoffs übertragen. Auf dem Foto ist dies mit Nadeln angesteckt.
Die Kante am Rückenteil läuft leicht schräg zu, sodass die Saumbreite an der Rückennaht circa 1,5 cm beträgt und am Einschnitt nur 2-3 mm.


Auf dem unteren Foto ist eine Nahaufnahme der Naht am Einschnitt zu sehen. Diese Naht mache ich, der Festigkeit wegen, mit dem Rückstich.
Hier ist auch zu sehen, das sich der Stoff am Einschnitt leicht wölbt. Obwohl hier gerade entlang genäht wird, entsteht durch den Fall des Stoffes die "Rundung" des Kragens. Diese Stelle ist beim Nähen etwas schwierig, da über diese "Stoffwölbung" genäht werden muss. Je näher man am Einschnitt entlang näht, desto glatter wird die Rundung. Deshalb ist das gute Versäumen des Einschnittes so wichtig.


So sieht die Ecke des Einschnitts von außen aus, wenn sie ferig genäht ist.



Ich habe diese Nähte erstmal bis circa 10 cm nach dem Einschnitt genäht. Denn um die Kragen-Stoffbahn komplett an den Kimono zu nähen, müssen nun erst noch die beiden Frontklappen angenäht werden.
Diesen zwei Nähten werde ich mich nächstes mal widmen.

2011-02-13

Mein Schaaatz!

Ein Ring sie alle zu nähen...
Am Freitag kam mit der Post ein ganz tolles Geschenk. Kikuyu hat mir einen wunderschönen Yubinuki gemacht, damit ich meinen Kimono auch stilecht nähen kann.



Ein Yubinuki wird auf den Mittelfinger, zwischen erstem und zweitem Fingergelenk gesteckt. Er ist quasi eine Art Japanischer Fingerhut.
In ihrem Blog, Washi-and-Silk beschreibt Kikuyu auch wie so ein Ring hergestellt wird.
Meine Katze musste auch gleich mit schauen, wie sich der Yubi so macht, hat dann aber leider das Interesse verloren. Schnarch.



Ich finde den Yubi jedenfalls super. Dadurch, daß er etwas erhaben auf dem Finger sitzt, stützt er die Nadel sehr gut ab. Viel besser als mein gebasteltes Provisorium.

2011-02-07

Kimono-Nähprojekt, Teil 05: Die Seitensäume

Bevor ich mich dem Halsauschnitt widme, nähe ich erst noch die beiden Seitennähte. Diese wären im Prinzip ganz einfach, wenn hier nicht das Problem des passgenauen Musters wäre.
Wie in der Skizze eingezeichnet sind die Seitensäume 2cm breit. Da der Stoff für den Tsukesage im unteren Bereich gemustert ist, muss der Saum dort so genäht werden, daß das Muster auch zusammen passt. Das heißt, daß der Saum in diesem Fall nach unten hin breiter wird, also schräg zuläuft. Um auf diese Maße zu kommen, habe ich mit den beiden Seitenbahnen der linken Seite begonnen, da dort das besagte Muster zusammen trifft.

Bei meinem Kimono ergibt sich somit im gemusterten Bereich eine Saumbreite von 5cm.
Ich habe den Saum etwa ab Hüfthöhe schräg zulaufen lassen, damit an der Hüfte die benötigte Gesamtweite erhalten bleibt.
Um das Muster passgenau zusammen zu setzen, habe ich den Stoff auf rechts ausgelegt und eine der Bahnen umgeschlagen. So kann man sich erstmal ein Bild über die Lage des Musters machen.
Der Bruch der Schulternaht (er war ja bereits angezeichnet) hat hier haargenau gepasst, so daß das Muster in der Vertikalen schon richtig lag.
Nun muss noch die genaue Postion in der Breite gefunden werden.






 

Dafür habe ich die Stoffbahnen am Saum auf links gedreht,  zusammen gesteckt und dann wieder von rechts geschaut, wo das Muster aufeinander trifft. Diese Stellen habe ich mit Stecknadeln fixiert.
Von Links habe ich dann Stecknadeln an dieser Kante entlang gesteckt.
Puhh, ist das wieder schwierig zu umschreiben. Ich hoffe es wird halbwegs deutlich.


Nachdem die Saumbreite festgelegt ist, muss noch der Ärmelausschnitt bedacht werden. Vom Schulterbruch ausgehend werden insgesamt 25cm für den Ärmel und die Öffnung unter der Achsel offen gelassen. An dem eingezeichneten, 22 cm langen Saumstück werden später die Ärmel angenäht. Diese Maße unterscheiden sich leicht von Kimono zu Kimono. Ich weiß nicht, ob sie auch in einem Verhältniss zu den Körperproportionen stehen. Wahrscheinlich schon. Ich finde diese Maße für mich optimal.



Genäht wird wieder mit dem Vorstich, wie bereits hier beschrieben.